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14.09.2022

Erste Hilfe

Hast du gewusst, dass sich laut einer Umfrage jeder Vierte als Morgenmuffel bezeichnet und morgens nur schwer in den Tag kommt? Der Tag beginnt für sie meist mit Trödeln und Lustlosigkeit. Schlafforscher haben nachgewiesen, dass bei diesen Menschen die innere Uhr 'nachgeht' und ihr Biorhythmus erst später im Laufe des Tages auf Touren kommt. Sehr häufig ist auch ein niedriger Blutdruck festzustellen.
Morgenmuffel brauchen eine längere morgendliche Anlaufzeit, bis die Hirndurchblutung funktioniert, die Körpertemperatur steigt und sie haben ein anderes Timing in der Melatonin-Ausschüttung, ein Hormon, das zuständig für den Wach-Schlaf-Rhythmus ist. Die Ursachen dafür scheinen in den Genen zu liegen, daher sollte man der inneren Uhr und dem eigenen Rhythmus Respekt zollen. Wenn dies nicht geht, helfen unsere Tipps, den Kreislauf anzuregen und dem Morgen Energie zu geben.

So schafft es auch der größte Morgenmuffel, motiviert und frisch in den Tag zu starten!

Sechs Anti-Morgenmuffel-Tipps

  1. Springe nicht sofort aus dem Bett, sondern strecke ausgiebig Arme und Beine noch im Liegen. Strecke auch deine Wirbelsäule und rolle dich dann wieder zusammen. Lasse deinen Körper damit langsam erwachen.

  2. Kurbel deinen Kreislauf an, indem du, noch in Rückenlage, mehrmals die Knie so weit wie möglich in Richtung Kinn ziehst.

  3. Lasse viel „natürliches“ Licht in deinen Raum. Denn das Licht sorgt dafür, dass das Gehirn die Produktion von Melatonin (dem Schlafhormon) einstellt. Auch Musik ist hilfreich. Mit fließenden Rhythmen sorgst du für eine positive Grundenergie!

  4. Tanke frischen Sauerstoff! Am besten auf dem Balkon oder am geöffneten Fenster. Mache dabei am besten noch ein paar ganz einfache Übungen wie Armkreisen, Kniebeugen oder vereinfachte Liegestützen.

  5. Gehe dann unter die warme Dusche, um deine Durchblutung anzuregen. Mit einer leichten Bürstenmassage steigerst du zudem dein Wohlbefinden.

  6. Dein Flüssigkeitshaushalt muss morgens wieder aufgefüllt werden, daher trinke viel zum Frühstück. Aber nicht nur Tee oder Kaffee zum Munterwerden, sondern vor allem Wasser oder Saft. Ein eiweißreiches Frühstück ist zusätzlich anregend.
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